Ferdi-Lau: Christen siegen erstmals

Bei der 39. Auflage des Fußballturniers um den Ferdinand-Lau-Gedächtnispokal, zu der wir auf den Sportplatz an der Grundschule geladen hatten, waren erstmals die Christlichen Fußballer erfolgreich. Die Elmshorner, seit Jahren ein gern gesehener Gast am Elbdeich, setzten sich im Finale deutlich mit 5:0 gegen das Team „Fußball II“ durch. In der Vorrunde waren sie der gleichen Mannschaft noch 0:1 unterlegen gewesen.

 

Beim Spaß-Turnier um Wanderpokal, Mettwurst, Getränke und Bonbons belegten „Die Halbstarken“ Platz drei vor „Fußball I“. Im Halbfinale hatte „Halbstark“ im Neunmeterschießen gegen die Christen mit 1:3 verloren. Auf Platz fünf – und damit ihre beste Platzierung – erreichte die Frauenmannschaft von „Taktisch cleverer“. Bei ihrer ersten Teilnahme landete „The Next Generation“ auf Rang sechs und lief damit vor den Mannschaften „Alte Säcke“, „Lokobie“, „Handball“ und „Mamas & Papas“ ein.

 

Ihren Titel verteidigen wollen die Christen im nächsten Jahr – dann bei der 40. Auflage des Traditionsturniers des TSV Kollmar. (mm)

 

FLT: Fußballer gewinnen vor Deichpauli

Gastgeber gewinnen alle sechs Spiele – 1:0 im Finale gegen "Paulianer"

Die erste Partie des Turniers endete wie die letzte – mit einem 1:0-Erfolg der TSV-Fußballer gegen den FC Deichpauli. Damit sicherten sich die Gastgeber nach 2012 wieder einmal den Sieg beim Dorffußball-Turnier um den Ferdinand-Lau-Gedächtnis-Pokal, das nach der Vorrunde aufgrund eines Gewitters für rund 45 Minuten unterbrochen werden musste.
Bei der 38. Auflage des Spaß-Turniers in der Elbgemeinde bewiesen die zehn teilnehmenden Mannschaften Fairplay, denn alle Spiele wurden ohne Schiedsrichter absolviert. Und neben der reinen Frauenmannschaft „Taktisch cleverer“ boten die „Mamas & Papas“, „FC Deichpauli“ und die „Christlichen Fußballer“ weibliche und männliche Kicker in ihren Teams zu den Spielen auf.
Im Spiel um Platz drei behielt „Lokomotive Bielenberg“ gegen Vorjahressieger „Dorfchabos“ knapp die Oberhand. Die weiteren Platzierungen: 5. „Alte Säcke, 6. „Die Halbstarken“, 7. „Christliche Fußballer“, 8. „Taktisch cleverer“, 9. „Handball“, 10. „Mamas & Papas“.

Stark gespielt – verdient gewonnen

"Dorfchabos" siegen beim 37. Fußball-Turnier um den Ferdinand-Lau-Pokal

Foto: Meisberger
Holten sich ihren ersten "Ferdi"-Titel: die Dorfchabos

Hatten sie 2013 bei ihrem Premieren-Turnier als Tabellenfünfter noch das Nachsehen hinter den „etablierten“ Kräften, reckten die „Dorfchabos“ dieses Mal den Siegerpokal in die Höhe. Beim 37. Fußball-Turnier um den Ferdinand-Lau-Pokal blieben sie in sechs Partien ungeschlagen. Nur gegen „Taktisch unclever“, die am Ende Vierter wurden, kamen die Youngster um Mats Heesch, der selbst aufgrund einer Verletzung nicht mitwirken konnte, nicht über eine 0:0 hinaus.
Die anfänglichen Schauer waren schnell verflogen, so dass Zuschauer und Dorfkicker das Kollmaraner Traditionsturnier vollauf genießen konnten. Am Ende belegten die Gastgeber vom „TSV Fußball“ Platz zwei vor der Lokomotive aus Bielenberg („Lokobie“). Hinter „Taktisch unclever“ kam „Torpedo Pagensand“ – erstmals beim Ferdi-Lau am Start – ins Ziel. Die Handballer erreichten Platz sechs gefolgt von der Feuerwehr auf Rang sieben.

Ferdi-Lau-Turnier: St. Pauli Fanclub neuer Titelträger

So sehen Sieger mit Nachwuchs aus: Der St. Pauli Fanclub
So sehen Sieger mit Nachwuchs aus: Der St. Pauli Fanclub

(mm) Wären die Profis des FC St. Pauli so erfolgreich wie einige ihrer Fanclubs, die Anhänger am Millerntor würden ausflippen. Beim 36. Kleinfeld-Turnier um den Ferdinand-Lau-Pokal in Kollmar wurde der St. Pauli Fanclub seiner Favoritenrolle gerecht. Nach souveräner Gruppenphase, in der sogar der Nachwuchs einige Minuten an den Ball durfte, gelang im Halbfinale ein 4:2 gegen Lokomotive Bielenberg. Und auch wenn die Tore im Finale etwas auf sich warten ließen, so reichten derer zwei um die "Halbstarken" mit 2:0 in die Schranken zu weisen. Auf Platz drei schoss sich Vorjahressieger und Gastgeber TSV Fußball mit einem 2:1 nach Neunmeterschießen gegen die Lokomotive aus Bielenberg.

Auf den weiteren Plätzen landeten: 5. Dorfchabos, 6. Feuerwehr, 7. Handballer, 8. Taktisch unclever, 9. Zimmerei Möller, 10. Christliche Fußballer

FLT: TSV-Fußballer mit Heimsieg

35. Ferdinand-Lau-Turnier: Die siegreichen Fußballer
35. Ferdinand-Lau-Turnier: Die siegreichen Fußballer

Zum 35. Mal hatten die Fußballer des TSV Kollmar um den Ferdinand-Lau-Gedächtnis-Pokal auf den Sportplatz an der Grundschule geladen. Doch während in den vergangenen Jahren „Die Halbstarken“ oder der „St. Pauli Fanclub“ die Nase vorn hatten, holten sich nun die Gastgeber den „Pott“. Sie gewannen gegen den Zweitplatzierten „Lokobie“ mit 1:0, die „Zimmerei Möller“ (4:0), „Taktisch unclever“ (3:0), „Die Halbstarken“ und die „Christlichen Fußballer“ (3:2). Gegen Vorjahressieger „St. Pauli Fanclub“, der am Ende auf Rang drei landete, reichte ein 0:0.

Titelverteidiger verteidigt Titel - das FLT 2010

Immer wieder Halbstark
Immer wieder Halbstark

Kollmar. Erst Regen, dann bestes Fußballwetter und schließlich ein schöner, entspannter und geselliger Fußballnachmittag auf dem Kollmaraner Sportplatz. Was will man mehr?

Die letzten Vorbereitungen zur 33. Auflage des Ferdinand Lau Gedächtnis Pokals am 12. Juni wurden zunächst immer wieder von Windböen und Regenschauern unterbrochen, doch ins Wasser fiel das Turnier deswegen noch lange nicht. Erst kurz vor dem Eröffnungsspielen konnten die zwei Spielfelder aufgebaut werden und pünktlich zum Anpfiff strahlte ein königsblauer Himmel über Kollmar. Petrus ist eben doch ein Fußballer!

Eine Besonderheit zeichnete das diesjährige Turnier aus, denn alle Partien der Vorrunde wurden ohne Schiedsrichter absolviert, strittige Situationen mussten die Spieler unmittelbar untereinander regeln. Dieser (Spiel)Feldversuch erwies sich als wahrer Glücksgriff, denn es war in den letzten drei jahrzehnten Turniergeschichte der wohl fairste und harmonischste Wettstreit um die Kollmaraner Dorfmeisterschaft. Ganz entgegen der Werbekampagne des DFB geht es eben doch ohne Schiedsrichter. Erst ab dem Halbfinale leiteten Unparteiische das Geschehen.

Rein sportlich war Turnier auch dieses Jahr wieder hochkarätig besetzt, neben vielen ehemaligen und aktiven Kreis- und Bezirksligafußballern nahmen mit Christian von Aspern und Jörg Bantelmann sogar zwei ehemalige Oberligaspieler am Dorfkick teil, der schon lange internationales Flair besitzt, denn die Teams und Spieler kommen nicht mehr allein aus Kollmar, sondern aus allen Umlandgemeinden.

Rein sportlich setzten sich dei Favoriten in ihren Gruppen durch und in den beiden Halbfinals standen sich das Hardrock Café Kollmar und die Halbnacken gegenüber. Das Spiel endete mit 0:1. Im zweiten Halbfinale setzten sich die Motorradfahrer des MC Kollmar gegen die gastgebenden Kollmaraner Fußballer durch, die endlich mal wieder ein solides Turnier spielten. Im 9m-Schießen um den dritten Platz gewannen die Deichkicker dann gegen das Hardrock Café mit 3:2.

Das bis zur letzten Sekunde ausgeglichene Finale um den Pott entschieden die Halbnasen nach Penaltyschießen mit 7:6 für sich, nach der regulären Spielzeit hatte es 3:3 gestanden.

Mit Bier und Bratwurst und vielen Gesprächen über den schönsten Sport der Welt zog sich der Abend in Kollmar noch lange hin und auch Petrus lachte noch stundenlang über der beschaulichen Elbgemeinde. tie

Bitte recht freundlich - Elas Fotobude

Wer sich hier partout nicht sehen möchte, sagt bitte bescheid, bevor er mich verklagt...

Die nackten Fakten - das FLT 2010 in der Übersicht
FLT-2010_Ergebnisse.xls
Microsoft Excel Tabelle 25.0 KB

Kollmars Meister ist halbstark, oh Baby, Baby, halbstark!

FLT Sieger 2009 - Die Halbnasen
FLT Sieger 2009 - Die Halbnasen

(tie) Mit einem fast optimalen Durchmarsch durch die Gruppe, einem souveränen Halbfinalauftritt und einem Endspiel, welches wenig Platz für Zweifel ließ, holte sich das spielerisch überlegene und athletisch überzeugende Team der Wilden Kerle... ääh, scusi,... der Halb... halbwüchsigen... Nein, ah, jetzt, ja. Die Halbstarken sind Dorfmeister. Somit holte sich zum ersten Mal eine Truppe außerhalb des Dorfes den Titel und den begehrten Ferdinand Lau Gedächtnis Pokal.

 

Im Finale setzten sie sich am Ende deutlich gegen die schwach ins Geschehen gestarten Kicker von Lokobie durch, die in der Gruppenphase einen herben Rückschlag mit dem 2:2 gegen die Weiber von Taktisch unclever hinnehmen mussten. Mit einem Sieg und drei Unentschieden qualifizierten sie sich jedoch als Gruppenzweiter hinter den Halbgaren.

 

In der anderen Gruppe setzte sich das Hardrock Café Kollmar ganz klar mit vier Siegen durch und marschierte mit dem MC Kollmar, der erst im letzten Gruppenspiel alles klar für die nächste Runde machte, ins Halbfinale.

 

In einem durchweg fairen Turnier, welches nur durch ein paar wenige Scharmützel und hitzige Wortattacken gegen die Schiedsrichter und schließlich die Turnierleitung zeitweilig aus den Fugen geriet, haben der Spaß am geilsten Sport der Welt und die Freude am Miteinander am Ende die Oberhand behalten.

 

Nach einem Jahr der sportlichen Dürre bei nassem Wetter im vergangenen Jahr, als nur noch fünf Teams bereit waren die sportliche Herausforderung "Ferdinand Lau Turnier" - kurz FLT anzunehmen, konnte durch etwas Öffentlichkeitsarbeit und viele persönliche Gespräche die Teilnehmezahl verdoppelt werden und erstmalig nahmen sogar zwei reine Frauenteams und ebenfalls zwei auswärtige Mannschaften teil.

 

Kurz nach der Pokalübergabe setzte sich das Siegerteam der Halblangen sofort mit dem "Pott" ab, wahrscheinlich weil der Flieger zurück nach RB-Airport pünktlich ging und sie sich vom ganzen Dorf mit seinen rund 78 Einwohnern zünftig feiern lassen wollten.

 

Das oberste Ziel des FLT, die Geselligkeit, wurde noch bis spät in den Abend hinein auf der Players Party mehrfach erreicht und nach vielen Jahren einmal wieder blieben viele Autos über Nacht am Sportplatz, während ihre Besitzer bis weit in den Nachmittag des Folgetages noch nicht wieder fahrtüchtig waren. Die Veranstalter waren aufgrund der nicht enden wollenden Diskussionen über Selbsttore, Fehlentscheidungen, Traumtore und Taktikfehler gezwungen gleich zweimal die zu Neige gehenden Getränkevorräte durch hastige Panikkäufe wieder aufzustocken.

 

Wären die letzten Sprit-Reserven nicht schon kurz nach Ladenschluss wiederum aufgebraucht gewesen, würde wohl immer noch debattiert werden. Somit fand das FLT 2009 gegen 21.30 Uhr sein Ende und die Vorbereitungen aufs "FLT ZwanzigZehn", dem dann 33. Turnier, haben bereits begonnen!