Viel Schweiß für den Sieg

Diese sommerlichen Temperaturen waren wir gar nicht mehr gewohnt...aber dem Gegner erging es nicht besser. Beim SV Wellenkamp absolvierten wir das sechste Spiel innerhalb von zweieinhalb Wochen – die letzten zwölf Recken gaben dabei ihr Bestes und belohnten sich mit einem 4:1-Erfolg. Nach drei Niederlagen endlich wieder ein Sieg...das tut gut!

Von Beginn an übernahmen wir das Kommando und tauchten immer wieder gefährlich am und im 16er der Gastgeber auf. Ein Hacken-Trick von Matze versenkte ich zur Führung im Kasten (7.), und sechs Minuten später startete Timo durch und erzielte nach Jans Zuspiel seinen ersten Saisontreffer. Etwas fahrlässig gingen wir mit unseren Chancen um, bevor Jan eine Ecke von Lennart zum 3:0 per Kopf versenkte. Das 1:3 der Hausherren quasi mit dem Halbzeitpfiff war überflüssig wie ein Kropf (45.). Immerhin legten wir nach der Pause den Schalter wieder um, kamen aber nur noch zum 4:1, das ich nach Jans Pass erzielen konnte. Letzter Höhepunkt des Spiels war ein Elfmeter, den die Gastgeber in die angrenzenden Häuserreihen setzten.

 

(24. Mai – von Mario Meisberger)

Unnötige Pleite im Nachbarschaftsduell

Es wäre so viel mehr möglich gewesen. Doch am Ende stand eine verdiente Niederlage (mit 1:5 etwas zu hoch) gegen Kiebitzreihe, halfen wir doch allzu oft tatkräftig mit, um den Gästen das Toreschießen zu erleichtern.

Dabei begannen wir konzentriert und boten sehr gute erste 30 Minuten. Wie schon im Hinspiel war es Mattis der einnetzen konnte, dieses Mal zur 1:0-Führung (22.). Leider unterlief Paolo nur acht Minuten später ein Handspiel und der folgende Elfmeter landete zum 1:1 in Florians Kasten. Schlüsselszene des Spiels war dann Cüneyts (berechtigte) Hinausstellung, nachdem er einen Schritt zu spät gekommen war und die "Notbremse" zog (43.). Noch ärgerlicher war jedoch unser anschließendes Abwehrverhalten. Das war so nachlässig, dass wir uns das 1:2 einfingen. Nach Wiederanpfiff lief es zu zehnt und neu geordnet zunächst wieder besser an. Doch spätestens nach dem 1:3 (wieder mit Kollmaraner Einladungsschreiben) war der Stecker gezogen. Ärgerlich, aber kein Weltuntergang!

 

(22. Mai – von Mario Meisberger)

Kollmar spielt den Meistermacher

Alles gegeben, mehr war nicht zu holen. Mit 1:5 ging das Derby vor toller Kulisse gegen den TuS Krempe II verloren. Zur Freude der Gäste, die mit dem Erfolg auch Meisterschaft und Aufstieg feierten. Verdientermaßen, denn keine Mannschaft unserer C-Klassen-Staffel konnte auf so ein Spielerpotential zurückgreifen. Die B-Klasse dürfte eher den Ansprüchen, der Kremper genügen, die aber auch dort eine sehr gute Rolle spielen sollten.

Für uns war die Partie eine echte körperliche Herausforderung. Das vierte Spiel in neun Tagen, das wir nur dank vieler helfender "Füße" so bestreiten konnten. Aufgrund verletzungsbedingter Ausfälle, rückten Volker, Henning, Dennis und erstmals seit mehr als eineinhalb Jahren auch Hendrik wieder in den KN-Kader. Hendrik war es auch, der den Ehrentreffer markierte, den wir uns dank engagierter Leistung auch verdient hatten. Ansonsten war viel laufen, laufen und laufen...auch weil wir es uns selten gelang, den Ball in den eigenen Reihen lange zu halten. Aber auch das war auf den Gegner und unseren leeren Energiespeicher zurückzuführen. Kein Problem! Regenerieren für die verbleibenden Partien...wir schauen, was noch geht! 

 

(6. Mai – von Mario Meisberger)

2:0-Führung reicht nicht zum Punktgewinn

Drittes Spiel in sieben Tagen, die Reserven waren knapp...und nach einer Halbzeit nicht mehr vorhanden. Unsere frühe 2:0-Führung durch Matze (4.) und Jan (8./HE) geriet schnell ins Wanken. Unsere Zuordnung stimmte selten, und spätestens als Jan (20.) verletzt raus musste wurde es richtig eng. Die Hausherren hatten längst das Kommando übernommen, nutzten unsere Unzulänglichkeiten zu drei Treffern vor der Pause, in der auch Christopher verletzt aufgeben musste. So kam Oleg (auf Heimaturlaub) auf der rechten Außenbahn zum ersten Einsatz seit über eineinhalb Jahren. Es gelang uns, den Kampfschalter umzulegen, auch wenn wir zwei weitere Tore hinnehmen mussten. Wir zeigten eine positive Reaktion, an deren Ende wir auch mit einer 2:5-Niederlage leben konnten. Denn die ging in Ordnung. Es kommt immer auf das "Wie" an, und das hatte zumindest in der zweiten Hälfte (ähnlich wie beim RWK-Derby) Charakter.

 

(1. Mai – von Mario Meisberger)

Erfolgreiches Torfestival in Heiligenstedten

Scheibenschießen, Scheunentore, Eishockey-Ergebnis – in Heiligenstedten herrschte Tag der offenen Tür, als wir gegen die "Vierte" am Juliankadamm antraten. Dabei legten mir zunächst die Gastgeber zwei Mal auf (2., 4.), ehe wir die Hausherren durch fahrlässiges Handeln zum 1:2 beschenkten (9.). Doch den Rest der ersten Hälfte bestimmten wir. Paolo (etwas kompliziert, aber erfolgreich) und Christopher im Doppelpack sorgten für einen beruhigenden Pausenvorsprung. Nach Wiederanpfiff legte Christopher sogar zum 6:1 nach. Alles schien in Butter. Mit einer direkt verwandelten Ecke läuteten die Heiligenstedtner eine Drei-Tore-Serie ein, die wir durch eklatantes Defensivverhalten unterstützten. Zahlreiche Angriffe ließen wir ungenutzt, ehe Cüneyt per Kopf (82.) und Jan per Elfmeter (89.) den Stöpsel zogen. Abschließend durfte auf Hausherrenseite Geburtstagskind Fynn Wessel dem Spiel mit seinem 5:8 den Abschluss-Stempel aufdrücken.

 

(28. April – von Mario Meisberger)

Zurück in der Erfolgsspur

Etwas Erholung war uns vor dem nächsten Derby gegen den VfB Glückstadt II vergönnt, und so stand uns in diesem Duell wieder ein etwas stärkerer Kader zur Verfügung als in den Partien zuvor. Das schnellste Punktspieltor der jüngeren (und wohl auch älteren) Fußballgeschichte auf dem Kollmaraner Sportplatz brachte die frühe 1:0-Führung für uns. Christopher nutzte einen kapitalen Bock des VfB-Abwehrchefs und überwand nach handgestoppten 12 Sekunden den VfB-Keeper. Die Freude währte nicht lange, denn über die gesamte erste Hälfte fanden wir trotz des Blitzstarts nicht in die Spur. Das 1:1 der Gäste (8.) war die logische Konsequenz. Nach der Pause rissen wir uns am Riemen, stellten um, und kamen per Foulelfmeter durch Jan zum 2:1 (68.)....eine Führung, die wir bis zum Schlusspfiff erfolgreich verteidigten.

 

(26. April – von Mario Meisberger)

Teuer verkauft im Derby

Ein Kader ohne personelle Alternativen – zum Derby in Kiebitzreihe war die Situation mau. Aber was wir dann ablieferten – fast 45 MInuten in Unterzahl – war aller Ehren wert. Dabei zappelte gleich einer der ersten Kiebitzreiher Bälle bei Florian im Netz (3.). Aber auch wenn es ein wenig dauert, spätestens als Mattis zum 1:1 ausglich (20.) waren wir zurück im Spiel. Unglücklicherweise kassierten wir kurz vor der Pause das 1:2, und als Matze, Henning und Jan verletzt ausschieden war die Not groß. Patrick und Pascal (der sich nach Feierabend noch fx auf den Weg nach Kiebitzreihe gemacht hatte) wurden ins Spiel geworfen, und zu zehnt verkauften wir uns teuer...bis zum bitteren Ende, an dem ein 1:5 stand, für das sich auf unserer Seite keiner schämen musste.

 

(16. April – von Mario Meisberger)

"Eiskalt" – 5:1 gegen Wellenkamp

Ohne Rotation geht es nicht. Viele Spiele, viele Ausfälle...großen dank an alle Helfer auf und neben dem Platz. Auf Heimaturlaub weilend rückte Jonas ins zentrale Mittelfeld, Dennis half ebenso aus und auch patrick schnürte als Libero die Fußballschuhe. Zwar erwischten wir einen denkbar ungünstigen Start, als wir das 0:1 kassierten (5.). Doch schon im Gegenzug konnte ich Jonas' Pass zum 1:1 versenken. Lennarts Fernschuss ließ der Gästekeeper passieren (20.), und auch in der Folge übernahmen wir das Kommando. Matze erhöhte auf 3:1 (32.) und wenig später meine Wenigkeit auf 4:1 (35.). Die Gäste hielten wir auf Distanz. Allerdings gelang es uns nach der Pause nicht mehr, unsere Angriffe konsequent zu Ende zu spielen. Erst kurz vor Schluss war Werner zur Stelle und traf zum 5:1 (87.).

 

(14. April - von Mario Meisberger)

0:2-Schlappe gegen Wewelsfleth

Die Wochen der Nachholspiele war am Ostermontag mit dem 12:0 gegen den VfB endgültig eingeläutet worden. In einer der regulären Rückrunden-Partien gegen Wewelsfleth mussten wir leider krankheitsbedingt zusätzlich auf Jan und Christopher verzichten, während sich die Gäste ligaverstärkt in Kollmar präsentierten. Dennoch boten wir über weite Strecken eine sehr gute kämpferische Leistung, verpassten es allerdings, unsere wenigen Top-Möglichkeiten zu nutzen. Zum Punktgewinn reichte es nicht, obwohl wir kaum Chancen zuließen, aber zwei krasse Fehler zu den Gegentoren führten. Viel schwerer wog für uns Marcs Ausfall, der mit schwerer Bänderverletzung für den Rest der Saison zum Zuschauen verbannt wurde. Darüber hinaus erhielt Jannes eine 4-Spiele-Sperre für eine angebliche Tätlichkeit, die der Schiedsrichterbeobachter in einem Extra-Bericht angezeigt hatte – kein Kommentar!

 

(13. April – von Mario Meisberger)

12:0 im Derby – VfB ohne Chance

Fußball bei Sonnenschein...das haben wir lange nicht gehabt! Das schöne Wetter war Motivation genug, sich im Derby beim VfB Glückstadt so richtig auszutoben. Unser Gastgeber war dabei über die gesamte Distanz klar unterlegen, aber die "Dritte" hielt durch – bis zum Abpfiff, dem insgesamt zwölf Gegentreffer vorangegangen waren.

Von Beginn lautete die Marschroute gegen den Tabellenletzten "Vorwärts", immer wieder über die Außen...oder auch durch die Mitte. Die erste 100-Prozentige vergab Christopher, als er einen Foulelfmeter an die Querlatte setzte (2.). Doch 20 Minuten später hatten Christopher und ich bereits jeweils ein Doppelpack geschnürt und unsere Farben mit 4:0 in Front geschossen. Viele weitere Gelegenheiten blieben ungenutzt, ehe Jan sich durchsetzte und zum 5:0-Pausenstand einnetzte (40.).

Nach Wiederanpfiff lief es nur wenige Minuten etwas holprig. Doch dann landete Jannes Flanke zum 6:0 im langen Eck (56.) und zehn torreicche Minuten folgten, in denen Jan (59., 61.), ich (62.) und Christopher (65.) erhöhten. Zum Abschluss gab es noch drei weitere Foulelfmeter für uns. Den ersten setzte Werner neben das Gehäuse (68.), dann machten Jan (85.) und Marcel (89.) das Dutzend voll.

 

(2. April – von Mario Meisberger)

1:1 gegen Oldendorf lässt kaum Freude aufkommen

Wochenlang mussten wir warten...endlich wieder Freilauf auf dem Kollmaraner Rasen. Gut, trotz bester Walzarbeit von Heeschi unter Woche war das Geläuf eine Herausforderung. Aber wie wir die Aufgabe gemeistert haben...Hut ab! Nur das Endergebnis von 1:1 mochte auf unserer Seite nicht wirklich schmecken. Zu viele Chancen hatten wir vergeben, zu gut gespielt und zu gut gekämpft. Doch ein Treffer der Gäste fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit machte die Revanche für die 2:9-Hinrundenpleite in Oldendorf zunichte.

Dabei setzten wir von Beginn an fast alles um, was wir uns vorgenommen hatten. Kompakt im Zentrum, eng am Gegner sein und immer wieder über außen angreifen. In der Defensive ließen wir kaum etwas zu, und vorne war uns gleich beim ersten Angriff das Glück nicht hold, als Christopher am Pfosten scheiterte (8.). Zwei Mal ließen wir dann die Konsequenz im Abschluss vermissen, als der Ball durch den Fünfer der Gäste, doch keiner drückte ihn über die Linie. Dann war ich gleich zwei Mal nach erstklassigem Anspiel (Cüneyt und Christopher) zur Stelle, um das Leder zu verwerten, aber der Schiedsrichter erkannte beide Tore wegen angeblicher Abseitsstellung nicht an. Immerhin gelang es Cüneyt nach wiederholtem Foulspiel gegen Christopher uns per Elfmeter hoch verdient in Führung zu schießen (41.).

Nach der Pause kamen die Gäste auf. Aber zunächst konnten wir einen Einschlag verhindern, verpassten jedoch auch eine mögliche Vorentscheidung mehrfach. Umso ärgerlicher war dann der 1:1-Ausgleich in der 85. Minute nach einer Ecke. Doch noch einmal hatte ich die große Chance zum Siegtreffer, scheiterte aber kläglich am Außenpfosten. Ich könnte immer noch....zum Haare raufen!

 

(25. März – von Mario Meisberger)

Hamburg war eine Reise wert

Dass Fußball bei Schnee und Eis gespielt werden könnte, da hatten wir zunächst so unsere Zweifel. Doch im Gegensatz zum heimischen "Grün" am Deich präsentierte sich der Kunstrasen an der Julius-Vosserler-Straße in Hamburg-Eimsbüttel bespielbar. Zumal vorm Anpfiff unserer Partie bereits zwei Herren-Teams den Schnee ausgiebig beackerten.

Nach reibungsloser Anreise (nur einmal falsch abgebogen) waren wir zur Stelle, als um 14 Uhr auf dem Spielfeld vor der Hochhausschlucht angepfiffen wurde. Blau (weiß) aus Kollmar gegen die heimischen Grün-Weißen aus Eimsbüttel. Das sah in den ersten Minuten zunächst ausgeglichen aus. Nach fast dreimonatiger Outdoor-Spielpause fanden wir dann aber immer besser in die Partie. Vor allem über Chris gelang es uns immer wieder, die Abwehrreihe der Gastgeber in Gefahr zu bringen. Schließlich war es Werner, der zum 0:1 traf, nachdem Chris Abschluss geblockt wurde (9.). Die Versuche der Hausherren blieben in der Folge meist vor unserem 16er stecken, da wir in der Defensive gut geordnet standen. Nach vorne blieben wir gefährlich, und Libero Cüneyt nutzte die Lücke, um zum 0:2 zu vollenden (30.). Und nur zwei Minuten später zappelte mein Ball zum 0:3 im Netz. Ein weiterer Pfostenschuss folgte (39.), ehe Grün-Weiß seine beste Gelegenheit vor der Pause freistehend vergab (42.).

Allen Aufholjagd-Gedanken der Gastgeber setzte Paolo – zur Pause eingewechselt – nach Wiederanpfiff ein Ende. Sein Freistoß landete dank löchriger Mauer zum 0:4 im Netz (46.). Danach staubte ich zum 0:5 (51.) ab, und Marcs Weitschuss fand mit tatkräftiger Unterstützung des Keepers den Weg zum 0:6 ins Tor (58.). Dennoch: Unsere Gastgeber machten immer weiter, spornten sich an und meckerten sich keine Spur an (wie es viele andere Teams, die wir schon kennengelernt haben, vielleicht getan hätten). Per Elfmeter gelang ihnen der Ehrentreffer (74.), doch schon im Gegenzug versenkte Marcel schulmäßig Jans Flanke per Kopf zum 1:7. Den Schlusspunkt markierte wiederum Marc mit sehenswertem Fernsschuss (87.).

Nach dem Spiel herrschte auf TSV-Seite Einigkeit: Ein gelungener Sonntags-Ausflug für uns, nette Gastgeber!

 

(7. Februar – von Mario Meisberger)

JHV 2018: Alle machen weiter

Die Jahreshauptversammlung der Fußballer bot nichts Überraschendes. Bereits im Vorwege waren die Verantwortlichen in Vorleistung getreten. Ein Ergebnis dieser Arbeit: Auf der JHV wurden alle Amtsinhaber für zwei weitere Jahre wiedergewählt. So bleibt Kai Glismann 2. Vorsitzender, Helmut Sievers Kassenwart und Matthias Eggers Beisitzer. Im Festausschuss machen Kai Glismann, Timo Koscherus, Marcel Jacobsen und René Behn weiter. Die Kassenprüfung im kommenden Jahr übernehmen Werner Lux und Florian Sayk.

Altbekannt bleiben auch die wichtigsten Aufgaben: Neue Spieler für Herren und Jugend gewinnen, um die Sparte Fußball beim TSV Kollmar auch zukünftig am Leben erhalten zu können. Außerdem: Am Sportplatz muss gewerkelt werden. Die Drainage läuft suboptimal, und die Maulwürfe fühlen sich einfach zu wohl. (mm)

Kollmar-Fummel im TSV Klamottenshop!

Als letzte Bastion des unbezahltes Fußballs eröffneten wir ja nun schon vor längerer Zeit das große Tor zum Marketing und präsentierten mit Tränen und Dollarzeichen in den Augen den TSV Kollmar Online Shop!

 

Für IHN, für SIE und für die Lütten ist auch was dabei. Aber seht selbst:

 

TSV Kollmar Shop für Klamotten, Weihnachtsgeschenke und Schnickschnack