Desaströs in Oldendorf

Da war noch alles gut – Begrüßung vor dem Anpfiff auf der neuen Sportanlage in Oldendorf.

Es war Fußball zum Abgewöhnen. Mit einer Quittung des TSV Oldendorf, die wir uns allein durch unsere katastrophale erste Halbzeit verdient hatten. Ach ja, auf der Quittung stand "9:2"...für Oldendorf. Die beiden Elfmetertore von Jan konnten nur kurzzeitig für bessere Laune sorgen. Doch spätestens mit den abschließenden vier Treffern der Oldendorfer war es mit dem Hauch von "Da geht noch was" abrupt vorbei. Passend dazu, vergaben wir (vor allem ich) in der zweiten Hälfte noch zwei bis vier beste Einschussgelegenheiten. Fazit: Wiederholung verboten, Bedarf an schlechten Leistungen ist gedeckt!

 

P.S.: Immerhin zeigten wir uns als sportliche Verlierer und boten zumindest beim Spalier zur Verabschiedung des Oldendorfer Torwarts eine gute Figur.

 

(21. September - Mario Meisberger)

Aufgeben keine Option – 4:4 in letzter Minute

Immerhin einen Punkt konnten wir retten...in der Nachspielzeit der Nachspielzeit. Statt des 4:4 (2:2) wäre gegen die SG Neuenbrook/Rethwisch-Lägerdorf zwar mehr drin gewesen, doch nach dreimaligem Rückstand (0:2, 2:3, 3:4) wiegt der Punktgewinn doch positiv.

Vom Anpfiff weg konnten wir zunächst an unsere gute Leistung beim VfB anknüpfen. Vor allem offensiv fehlte der letzte Pass, Willen und Konsequenz, um den Gegner in Bedrängnis zu bringen. Die Gäste wussten sich nicht nur zu behaupten, sondern hatten spätestens nach dem 0:1 (29.) Oberwasser. Als dann das Leder zum 0:2 im Netz zappelte (36.) drohte erstmals Ungemach vor heimischer Kulisse. Mit einem Doppelschlag zogen wir den Kopf aus der Schlinge. Jans erster Treffer – ein souveräner Foulelfmeter – bedeutete das 1:2 (41.). Und in der Minute darauf bediente Jan mustergültig Cüneyt der für das 2:2 sorgte (42.). Das Momentum konnten wir nach Wiederanpfiff jedoch nicht nutzen. Wir wurden zwar besser, fingen uns aber völlig unnötig das 2:3 (60.). Unnötige Scharmützel boten Anlass zur Hektik, doch der Schiedsrichter blieb souverän. Timos Flanke fand im Gewühl "Rakete" Werner, der erneut ausglich (72.). Jetzt doch...endlich...schien die Partie zu kippen. Aber nein, die Gäste nutzten einen weiteren Fehler eiskalt und netzten ein (84.). Aufgrund zweier verletzungsbedingter Unterbrechungen und zahlreicher Spielerwechsel ließ der Unparteiische fünf Minuten nachspielen. Kurz vor dem allerletzten Abpfiff gab es noch einmal Ecke für Kollmar, die Paolo mir direkt auf den Schädel servierte – 4:4...gut gemacht!

 

(14. September – Mario Meisberger)

Nochmal VfB, nochmal 3:1 – Kollmar wieder Derby-Sieger

Drittes Derby in Folge, zum zweiten Mal gegen den VfB Glückstadt.Aber anders als in der Vorwoche boten wir gegen die "Zweite" eine deutliche Leistungssteigerung und gewannen auf dem Willi-Holdorf-Grün in Glückstadt hoch verdient mit 3:1 (2:1) – übrigens das einzige Auswärtsspiel, zu dem ich zu Fuß gehe.

 

Zum Spiel: Angesichts der Aufstellung des Gegners war es gut, dass auch wir fast alles an Bord hatten, was derzeit möglich ist. Sein stand auch Schottland-Legionär Jonas zur Verfügung, fügte sich nahtlos ein und war sowohl am 1:0 durch Cüneyt (18.), als auch an meinem 2:0 (25.) direkt beteiligt. Verletzungsbedingte Ausfälle auf VfB-Seite spielten uns in die Karten, zudem ließen wir nicht locker. Umso überraschender fiel der Anschlusstreffer (30.), bei dem Philipp angesichts der vorangegangenen Geburtstagsfeier seiner Mutter die richtige Einschätzung des gegnerischen Flankenballs misslang. Doch ernsthaft in Gefahr gerieten wir nicht. Im fortdauernder Spielzeit hielten wir Glückstadt immer besser in Schach, ließen in der zweiten Hälfte kaum noch Gegenangriffe zu. Während Philipp fast beschäftigungslos blieb, verpassten wir zahlreiche Möglichkeiten, um zwei, drei oder auch vier Tore nachzulegen. Erst Lennart gelang mit seinem Schuss aus etwa 16 Metern die Vorentscheidung zum 3:1 (72.), das anschließend nicht mehr in Gefahr geriet.

 

(6. September 2017 - Mario Meisberger)

Nicht mit Ruhm bekleckert

Drei Punkte geholt, das war das einzige, was am Ende dieses Derbys noch wichtig war. Denn die Leistung, die wir gegen die "Dritte" des VfB Glückstadt an diesem Abend abgerufen hatten, war absolut schwach. Egal, 3:1 gewonnen...nein, ganz so einfach war es nicht. Alle waren mit dem, was sie abgeliefert hatten, nicht zufrieden. Positiv: Wir haben ganz viel Luft nach oben.

Vor dem Spiel war die Ansage klar: Nicht hängen lassen, wie gegen den VfR Einsatz und Elan zeigen. Doch bereits in den ersten 45 Minuten blieben wir absolutes Engagement schuldig. Die Aufteilung über alle Mannschaftsteile hinweg stimmte selten bis gar nicht, und so war es spielerisch auch oft dürftig, was wir produzierten. Immerhin konnte ich nach einem Torwartfehler zum 1:0 einnetzen (18.), und Marcel lupfte den Ball zum 2:0 ins gegnerische Tor (40.). Doch unser lethargisches Verhalten führte zu allem Überfluss noch vor der Pause zum 2:1-Anschlusstreffer.

Nach Wiederanpfiff war mehr Willen zu erkennen, und es gelang uns häufiger gefährlich vor das Tor des VfB zu kommen. Aber unsere Abschlussschwäche war bezeichnend, so dass wir lediglich ein Eigentor der Gäste in der gesamten zweiten Hälfte verbuchen konnten.

 

(26. August – Mario Meisberger)

Lange gekämpft, aber verdient verloren

Am Ende gab es nichts daran zu deuteln, wer der verdiente Sieger im Derby am Horster Sportzentrum war. Gegen die "Dritte" des VfR kämpften wir über eine gute Stunde hervorragend, doch als die Horster zehn Minuten vor Schluss das vorentscheidende 3:1 erzielten, brach unser Gefüge auseinander. Die Luft war raus, und keine Alternativen für die laufintensive Defensivarbeit, die wir insbesondere in der ersten Halbzeit sehr gut ablieferten.

Vom Anpfiff weg gelang es uns über weite Strecken, den VfR in Schach zu halten und auch immer wieder eigene Angriffe bis vor das Horster Tor zu tragen. Allerdings war mit einem herrlichen Freistoß zum 1:0 (23.) und dem acht Minuten später folgenden 2:0 die Belohnung für unseren Einsatz dahin. Ärgerlich: Unsere eigenen Möglichkeiten vergaben wir kläglich. Erfreulich: Nach Wiederanpfiff konnten wir den Schalter umlegen und zunächst im Spiel bleiben. Nach Lennarts Kracher an die Unterkante der Querlatte (der Ball war anschließend schon hinter der Linie) drückte ich den Ball sicherheitshalber noch in die Maschen. Alles richtig gemacht, zumindest hatte die Schiedsrichterin Lennarts Schuss falsch bewertet und mich als Torschützen notiert. Dem Anschlusstreffer folgte ein kurzes Kollmaraner Hoch, aber zwingende Chancen auf den Ausgleich erarbeiteten wir uns nicht mehr. Und aufgrund der Vielzahl an VfR-Möglichkeiten in den letzten 20 Minuten war das 1:5-Endergebnis ärgerlich, aber verdient.

 

(25. August – Mario Meisberger)

Holpriger Start mit gelungenem Ende

Mit fast an allen Spielern an Bord gab es an einem Mittwochabend den Startschuss in die neue Spielzeit. Statt D-Klasse heißt es nun C-Klasse, eine Folge der neuen Spielklasseneinteilung. Allerdings sind viele Gegner alte Bekannte - die II. Herren des SV Heiligenstedtenerkamp ist einer davon.

Über die unangenehmen Begleiterscheinungen während fast der gesamten Partie decke ich in diesem Fall lieber den Mantel des Schweigens, am Ende zählte unser sportlicher Erfolg. Hoch verdient war das 5:2 (1:1), doch die drei Punkte konnten wir erst in den letzten zehn Minuten durch Tore von Marc, Chris und Dirk sichern. Grund dafür war unsere schlmapige Chancenverwertung und nicht zuletzt eine Top-Leistung des Gäste-Keepers, der sich im Gegensatz zu einigen seiner Mannschaftskollegen ausschließlich auf den sportlichen Einsatz konzentrierte - Hut ab!

Obwohl wir von Beginn an das Spiel bestimmten, dauerte es bis zur 37. Minute ehe wir einen unser zahlreichen Angriffe durch Chris erfolgreich zum 1:0 abschließen konnte. Umso ärgerlicher, dass wir die Führung leichtfertig mit dem Halnbzeitpfiff wieder hergaben. Zweite Hälfte, weiteres Anrennen unsererseits und die erneute Führung durch Marc. Doch ebenso leichtfertig gaben wir das 2:1 wieder her, und hatten sogar Glück, dass wir nicht in Rückstand gerieten. In der Schlussviertelstunde konnten wir den Schalter noch einmal umlegen und wurden für unser unermüdliches Engagement belohnt. Wermutstropfen auf unserer Seite: Matze schied nach brutalem Foul verletzt aus...Gute Besserung!

 

(17. August 2017 - Mario Meisberger)

"Mixed Pickels" sicher vom Punkt

Gastgeber gewinnen 40. Fußball-Turnier um den Ferdinand-Lau-Pokal

Alles war drin im Team der "Mixed Pickles", und am Ende jubelte sie, die neben "Fußball" die zweite Mannschaft aus dem Hause der Gastgeber stellten. Im Halbfinale des 40. Ferdinand-Lau-Turniers war es zum direkten Duell beider gekommen, das die Mixed Pickles mit 4:2 für sich entscheiden konnten. Im Endspiel sahen sie dann bereits wie der Sieger aus, als Gegner "Lokobi" kurz vor dem Schlusspfiff doch noch der 1:1-Ausgleich gelang. Im entscheidenden Neunmeterschießen zeigten sich Patrick, Werner und Jan jedoch als sichere Schützen für die Mixed Pickles. Kai musste dagegen keinen Lokobi-Neuner halten, da ein Schütze den Ball über das Tor setzte.

Im Spiel um Platz drei hatte "Fußball" gegen die "Jungen&Alten Säcke" mit 0:3 das Nachsehen und musste sich mit Platz vier zufrieden geben. Auf Platz fünf landete Titelverteidiger "Christliche Fußballer" vor den "Mamas&Papas", "Dorfchabos", "Taktisch cleverer" und der "Feuerwehr". Die Neulinge von "Dynamo Tresen" bereicherten das Teilnehmerfeld zeigten aber sportlich, dass sie noch Luft nach oben haben. Egal, die Stimmung war insgesamt top - daran änderten auch die zwischenzeitlichen Regenschauer nichts.

Kollmar-Fummel im TSV Klamottenshop!

Als letzte Bastion des unbezahltes Fußballs eröffneten wir ja nun schon vor längerer Zeit das große Tor zum Marketing und präsentierten mit Tränen und Dollarzeichen in den Augen den TSV Kollmar Online Shop!

 

Für IHN, für SIE und für die Lütten ist auch was dabei. Aber seht selbst:

 

TSV Kollmar Shop für Klamotten, Weihnachtsgeschenke und Schnickschnack