Der Kollmar Super Dome

Von der Lokalpresse lapidar nur "Platz an der Schule" und im Dorf schlicht "Sportplatz" genannt.

Seit Gründung der Sparte im Januar 1975 wurde über sieben Jahre lang auf einer heutigen Schafweide an der Kleinen Kirchreihe/Nähe Lühnhüserdeich gebolzt. Recht bald wurde dem Verein jedoch klar, dass man sich verändern müsse. Und so wurde in großem Stile und mit mächtig Ballyhoo am 2. Mai 1982 der neue Sportplatz in der Schulstraße, hinter der Grundschule eingeweiht.

Unbestrittenes Highlight dieser Veranstaltung war der Auftritt der Oberligamannschaft des FC St. Pauli - siehe dazu die Historie des Vereins. Seit dieser Zeit hat der Rasen so manches Wunder von Bern erlebt, aber auch viel Schrott und schäbige Spiele gesehen.

Nichtsdestotrotz (einfach ein schönes Wort!) ist unser Platz einer wie viele im Lande: mit etlichen Maulwurfshaufen, Löchern (wovon auch immer), hier und da ein bisschen schief, und meistens ist er sogar grün.

Das Foto zeigt den Blick aus der Südwestkurve in Richtung Norden am Nachmittag eines herrlichen Maitages - es ist Muttertag!
Das Foto zeigt den Blick aus der Südwestkurve in Richtung Norden am Nachmittag eines herrlichen Maitages - es ist Muttertag!

Mehr als zehn Jahre nach der Platzeinweihung hat die Fußballsparte nach immerhin fünf langen Jahren endlich das "Okay" für den Bau eines Unterstandes bekommen.
In Eigenleistung, zum größten Teil von Stephan Letje und Jörg "Keegan" Möller hat man zunächst einen Unterstand mit separatem Raum errichtet.
Im Jahre 2000 feierte man die Errichtung eines Anbaues in bewährter flachdachweise. Seit dieser Zeit hat dieser "neue" Raum schon so einige Feiern und spontane Zusammenkünfte erlebt, besonders die Einweihung ist vielen noch im Gedächtnis, und allein die Erinnerung an diese Veranstaltung lässt noch viele der Gäste an den Sinn des Alkoholgenusses stark zweifeln. Beim Bau dieser mit Fernseher und TSV-Tresen ausgestatteten Immobilie waren Karsten Meisberger, Nils Wessel und Sönke König besonders aktiv.

Den hinteren Teil des Unterstandes hat man dann abgetrennt und vornehmlich zu einem Ballraum umfunktioniert. Anlass dieser Ausbaustufe der Platzbebauung war der Wunsch nach einer frostfreien Aufbewahrung der Spiel- und Trainingsbälle. Es folgte 2012 die Fertigstellung eines überdachten Grillunterstandes direkt vor dem Verkaufsraum.

Wo geht´s lank, Peter Pank?

Von See her kommend etwa eine halbe Seemeile backbords vom Kollmaraner Leuchtturm an Land und schnurstracks übern Deich, über die Straße, rechts an der Turnhalle vorbei und - wupp - schon bist Du da!

Auf dem Landwege ist der Sportplatz auch zu erreichen. Kollmar liegt fast genau zwischen Glückstadt und Elmshorn direkt an der Elbe. Am besten fährt man zunächst auf der B 431 bis zum Kreisel Kollmar und gelangt dann auf der L 208 Richtung Kollmar, vorbei an der Stelle, an der bis vor kurzem noch die Windmühle stand, unweigerlich nach Kollmar. Noch bevor man das Ortschild passiert und sich schon fragt "Wo issen hier der Platz?", zeigt einem ein großes gelbes freundliches Schild, dass es rechts Richtung Sportplatz geht. Man fährt also in die Gr. Kirchreihe rein, vorbei an der Kirche, an der Schankwirtschaft "Elbe 1" und mehreren Bauernhöfen. Nach etwa zweieinhalb Kilometern biegt man links in die Schulstraße ein. Jetzt kann man nicht mehr viel falsch machen, denn einen Hauch später erreicht man den Parkplatz der Turnhalle und da hinter ist dann der Fußballplatz.

Das Kleinod - der Sportplatz in Neuendorf bei Elmshorn

Im Gegensatz zum Super-Dome findet hier in der Regel nur der Trainingsbetrieb statt. Etwas größer als ein Handballfeld, aber entschieden kleiner als ein Supermarktparkplatz, ist dieses Areal zwar wettkampftauglich und auch offiziell für Herrenkickereien zugelassen, doch stößt man hier schnell an seine Grenzen.

 

In der dunklen Jahreszeit leider schnell feuchter als ein Reisfeld bei Monsun, ist das so oft geforderte breite "Spiel" über die Außen nur sehr schwer realisierbar, schon wenn praktisch den Fünfer verlässt, befindet man sich auf der Außenbahn.

 

Dennoch sind wir froh, dass wir diesen Platz haben.