Saisonabschluss mit Wermutstropfen

Foto: VfR Horst

Ein 1:1 beim VfR Horst - der besten Mannschaft der Saison, auch wenn es am Ende nur zu Platz zwei reichte - bedeutete ein Top-Ergebnis zum Saisonabschluss. Allerdings war die Stimmung getrübt, nachdem sich Flo beim Gegentor so schwer verletzte (unter anderem Kreuzbandriss), dass er uns einige Monate fehlen wird. In der Partie vertraten Marcel und Cüneyt (vom Zuschauerstuhl direkt ins Trikot) ihn zwischen den Pfosten erfolgreich. Kein weiteres Gegentor ließen wir nach dem Ausgleich des VfR zu, verteidigten bis zur Pause mit Glück und Geschick. Die Führung hatte Hendrik mit einem satten Schuss nach acht Minuten erzielt.

In den zweiten 45 Minuten verdienten wir uns das Remis zunehmend, zumal es uns immer öfter gelang, selbst gefährlich vor dem Horster Gehäuse aufzutauchen. So klärten die Hausherren meinen Hackentrick kurz vor der Linie, und Stefans Schuss sprang vom Inenpfosten zurück ins Feld. Am Ende war es ein gelungener Abschluss einer absolut gelungenen Saison.

5:0 - keine Probleme in kurzen Trikots

Eine Premiere im Spieljahr 2016: Sonne und hochsommerliche Temperaturen, endlich konnten wir die kurzärmeligen Trikots aus dem Schrank holen! Beim Gastspiel in Kellinghusen waren die äußeren Bedingungen so ganz anders, als bisher in der Rückrunde. Einige personelle Ausfälle konnten wir dank Marcus, Matthis und Jannes bestens kompensieren. Dem VfL ließen wir nur wenige Chancen, die allesamt Flo zunichte machte, während wir das Spiel bestimmten. Per Eigentor der Gastgeber gingen wir früh in Führung, und setzten auch anschließend voll auf Offensive. Hendrik erhöhte auf 2:0, ehe Timo nach Marcels Diagonal-Ball seinen ersten Saisontreffer markierte und das Leder zum 3:0 versenkte. Noch vor der Pause war Lennart zur Stelle, um das 4:0 zu erzielen. Die zweite Hälfte ist schnell erzählt. Gefühlt waren wir zu 90 Prozent in der Hälfte des VfL, spielten aber oft zu umständlich. Zumindest eine unsere Chancen, die herausspielten, nutzte ich zum 5:0.

Unter die ersten Vier – 4:2 gegen Beidenfleth

Tolle Einstellung, starker Einsatz – wenn nicht die Gelb-Rote Karte gegen Torben kurz vor Ende Partie gewesen wäre, würde der 4:2-Erfolg als durchweg gelungener Abend gelten. Aber zum Platzverweise wurde alles intern gesagt, und damit gut.Im Spiel waren wir von Beginn an hellwach und boten gegen ein im Vergleich zum Hinspiel fast komplett anderes Team von Beidenfleth/Neuenkirchen einen starken Auftritt. Schon nach drei Minuten kam Christophers Gegenspieler zu spät und foulte ihn elfmeterreif. Torben verwandelte sicher zum 1:0. Anschließend waren wir in allen Mannschaftssteilen engagiert, ließen kaum Chancen der Gäste zu und kamen immer wieder zu eigenen Gelegenheiten. Allerdings dauerte es bis kurz vor der Halbzeit, ehe ich das Leder im Tor versenkte, nachdem Hendrik scharf in die Mitte gepasst hatte (41.).

Nach Wiederanpfiff waren wir weiter aktiv und aggressiv, um den nächsten Treffer zu erzielen. Philo krönte eine klasse Einzelleistung mit dem 3:0 (51.). Zwar gelang den Gästen anschließend das 3:1 (62.), doch spätestens, als Dirk Christophers Hereingabe zum 4:1 versenkte (83.) war alles klar. Daran änderte auch die Eregbniskosmetik zum 4:2 (90.+2) nichts mehr.

"Alle Neune" im Derby gegen den VfB

Die personellen Ausfälle unter der Woche trieben mir zunächst die Sorgenfalten ins Gesicht. Doch mit Marcus als gelernter Libero-Aushilfe und einer durchweg guten Einstellung durch alle Mannschaftsteile ließen wir im Derby gar nichts anbrennen. Das Derby war von Beginn an fest in unserer Hand. Auf dem Willi-Holdorf-Platz landete gleich mein erster Kopfball zur Führung im Netz (6.). Weitere Chancen boten sich in der Folge, aber erst Marcel gelang das 2:0 (22.). Das 3:0 folgte von mir (24.), ehe Torben per Freistoß (42.) und Jonas (45.) noch vor dem Halbzeitpfiff den Deckel drauf machten.

Nach Wiederanpfiff das gleiche Bild, auch wenn der Ball zunächst nicht mehr ins Tor wollte. Bei einsetzendem Regen drohte Florian zunehmend zu frieren, musste er doch selten bis gar nicht eingreifen. Mit einem verwandelten Foulelfmeter läutete Torben die Schlussviertelstunde ein, in der ich (79.), Björn (84.) – mit seinem ersten Treffer für den TSV – und Jonas (89.) den zweithöchsten Sieg der Saison perfekt machten. 9:0 im Derby – gut gemacht, Jungs!

Acht Stück gegen tapferes Schlusslicht

Das Bierchen danach hat geschmeckt, der Plausch mit den verbliebenen Wristern nett. Hut ab vor den Gut Heil-Akteuren, die standhaft durch die Saison gehen, obwohl sie fast immer nach 90 Minuten das Nachsehen haben!

Für uns ging es darum, nach drei Niederlagen aus vier Spielen, einen Sieg einzufahren. Von Beginn an gab es nur eine Richtung – Kollmar bestürmte das Tor der Gäste. Früchte trug das bereits nach sechs Minuten, als Chris und Hendrik die ersten beiden Treffer erzielten. Bis zur Pause legte Jonas mit einem Doppelpack. Weitere Tore verhinderten wir mit eigenem Unvermögen oder Wrists bester – Keeper Marc-Philipp Hamann – war zur Stelle. Nach der Pause ging es weiter nach vorn. Hendrik (47.), Chris (51., 63.) und meine Wenigkeit (67.) erhöhten auf 8:0. Zählbares gab es anschließend für uns nicht mehr – nimmt man drei Aluminimu-Treffer innerhalb von 30 Sekunden kurz vor Spielende einmal aus. Für die Gäsze gab es immerhin noch den Ehrentreffer, den sie sich redlich verdient hatten.

Torflaute – 0:1 in Peissen!

Schier unglaublich, was da abging am Peissener Osterdeich! Chance über Chance für Kollmar, aber der Ball landet nur einmal im Netz....und zwar nach einem Elfmeter gegen uns. Noch zwei weitere gute Möglichkeiten haben die Hausherren, die eine entschärft Flo, bei der anderen ist Marcel zur Stelle. Ansonsten Kollmaraner Abschlüsse gegen Latte, Pfosten, Abwehrbeine und immer wieder Peissens Torwart, der einen Sahnetag erwischte. Überall hatte er seine Hände, auch bei Christophers Strafstoß, den er zur Ecke lenkte. Am Ende haben wir viel versucht, aber es sollte einfach nicht sein. Glückwunsch an Peissen!

Tore satt, aber nur drei Punkte

19 Tore in zwei Heimspielen innerhalb von vier Tagen – gegen den VfL Kellinghusen III und gegen den Itzehoer SV II fielen Tore wie am Fließband. Allerdings reichte es am Ende nur zu einem 6:4-Erfolg gegen Kellinghusen. Gegen den ISV konnten wir trotz einer starken zweiten Halbzeit unsere Aufholjagd nicht krönen.

Bei widrigen äußeren Bedingungen erwischten wir am Osterdienstagabend einen Start nach Maß, als nach wenigen Minuten Lennarts Ecke von einem VfL-Akteur ins eigene Netz bugsiert wurde. Doch in der Defensive zeigten sich immer wieder Wackler, die unter anderem das 1:1 (11.) herbeiführten. Immerhin bekamen wir noch vor der Pause die Kurve. Torben – mit seinem ersten Treffer für Kollmar – traf per Starfstoß, und anschließend schnürte Hendrik ein Doppelpack.

Doch nach Wiederanpfiff ging bei uns fast nichts mehr, und Flo erwischte einen rabenschwarzen Abend. Zum Glück konnten wir wenigstens zwei gelungene Angriffe erfolgreich durch Chris und Stefan abschließen, um die drei Punkte zu sichern.

Vier Tage später, war der Tabellenzweite Itzehoer Sv zu Gast. Wir hatten uns vorgenommen, wie gegen Horst Paroli zu bieten, rechneten uns dabei aber definitv mehr aus. Doch defensiv funktionierte es in Halbzeit eins nicht. Die wenigen Abschlüsse der Gäste schlugen wie reife Früchte ein, während von unseren guten Gelegenheiten nur Philo eine zum zwischenzeitlichen 1:1verwerten konnte. 1:4 zur Pause, verdammter Mist!

Doch in den zweiten 45 Minuten zeigte die gesamte Mannschaft eine satrke Reaktion. Spiel auf ein Tor, Einsatz, unbedingter Willen! Das 2:4 und 3:4 (die Meise war's) waren die verdiente Folge. Der Ausgleich lag in der Luft...doch ein einziger Torschuss senkte sich abgefälscht unter die Latte unseres Tore – 3:5! Egal, Ärmel hochkrempeln, noch einmal angreifen! Jonas Freistoß landet zum 4:5 im Netz. Doch in den verbleibenden Minuten reicht es nicht mehr! Schade, Jungs!

Starker Derby-Auftritt geht verloren

Das war richtig gut, auch wenn am Ende der Punkt zur Belohnung fehlte! Mit der wohl besten Saisonleistung bisher konnten wir im Derby dem VfR Horst lange Zeit Paroli bieten. Insbesondere in der ersten Hälfte stimmte fast alles, und dank Lennarts fantastischem Freistoß-Treffer (10.), Florians Paraden und auch dem nötigen Glück führten wir zur Pause mit 1:0.

Zwar fanden wir nach Wiederanpfiff ins Spiel zurück, doch der VfR wurde zunehmend stärker, glich aus (59.) und ging in Führung (68.). Schade, dass Cüneyt die große Chance zum 2:2 verpasste (77.) und "quasi" im Gegenzug das 1:3 (79.) fiel. Nichtsdestotrotz, wenn wir an diese Leistung anknüpfen, haben wir gute Chancen, noch Einiges in dieser Spielzeit zu bereißen. Zumal wir personell noch Reserven haben.

Dass der Abend trotz des sportlichen Misserfolgs eine runde Sache wurde, war auch den Jungs zu verdanken, die außerhalb des Spielfelds einen fantastischen Job leisteten. Danke Matze, Max und Timo und allen, die mit angepackt haben!

Kein Glanzstück, aber 2:1 gewonnen

So gut, wie es in der Vorwoche gegen Krempe geklappt hatte, so schlecht, war unser Auftritt in Hohenwestedt. Dabei war zumindest die erste Hälfte mit "Befriedigend" zu bewerten, da wir größere Fehler vermieden und das ein oder andere Mal gefährlich vor dem MTSV-Tor auftauchten. Eine ganz schräge Bogenlampe von Chris brachte dabei die Führung (28.).

Nach der Pause bauten wir ähnlich unserem Gastspiel in Beidenfleth völlig unerklärlich ab. Konter und riesige Räume verdaddelten wir unsäglich und waren zusehends mit uns selbst beschäftigt. Immerhin feierte Stefan seine Tor-Premiere, als ich sein Zuspiel nicht traf, der Ball aber im langen Eck des MTSV zum 0:2 landete (75.). Vorentscheidung? Von wegen! Ein Elfmeter für die Hausherren (82.) brachte die Spannung zurück. Mit Ach und Krach schleppten wir uns und die drei Punkte ins Ziel!

Derbysieger – Ganz stark unter Flutlicht

Sackstarker Start ins Heimspieljahr 2016 – gegen den favorisierten TuS aus Krempe gelang uns eine super Teamleistung, mit der wir einen tollen 3:1-Erfolg unter Flutlicht einsackten. Einziger Wermutstropfen: Max fällt mit Spunggelenksverletzung lange aus.

Vom Anpfiff weg kämpften wir uns in die Partie, boten der jungen Kremper Mannschaft die Stirn. Erstmals mit dabei unsere Neuzugänge Torben und Stefan, die im Mittelfeld vollauf gefordert waren. Als Libero debütierte René, der mit Timo und Marcel zwei bärenstarke Verteidiger neben sich hatte. Die enorme Intensität auf dem tiefen Geläuf bot selten Gelegenheit, um Luft zu holen. Chris und ich verfehlten das Kremper Gehäuse zunächst knapp, dann nahm Lennart aus 25 Metern Maß und legte den Derby-Star zum 1:0 unter die Latte (30.). Den Vorsprung nahmen wir mit in die Pause, verspielten ihn jedoch nach Wiederanpfiff. Krempe nutzte unsere Sorglosigkeit und glich aus (51.). Die Partie auf des Messers Schneide. Aber wir hatten die richtige Antwort: Lennarts Ecke landete auf Torbens Kopf...eine Vorlage, die direkt auf meinen Schädel flog und anschließend zum 2:1 ins Netz (54.). Von nun an wurde erst recht um jeden Meter Rasen gekämpft. Bei einigen Krempe Abschlüssen stand uns auch das Glück zur Seite, verfehlten sie doch nur knapp das Gehäuse. Grund zur Entspannung gab es erst in der 81. Minute, als Lennart einen Freistoß flach an den Fünfer schlug, und ich das Leder versenken konnte. Danach haben wir das ganze souverän über die Runden gebracht. Sackstark, Jungs! Korn und Bier waren verdient!

Raus aus der Winterpause – 2:2 in Schenefeld

Tja, das war noch nicht das Gelbe vom Ei! Aber immerhin konnten wir zwei Mal einen Rückstand ausgleichen und zumindest einen Punkt mit nach Hause nehmen.

Mit knapper Besetzung und keiner Spielpraxis boten wir über 90 Minuten spielerisch wenig, wussten uns aber ins Spiel hineinzubeißen. Viele Torchancen boten sich ebenfalls nicht – die erste Top-Gelegenheit versemmelte ich nach Philos Zuspiel selbst. Als dann ein 30 Meter-Freistoß hinter Flo in unserem Tor einschlug (34.), waren wir noch mehr gefordert. Kurz vor der Pause belohnten wir uns dann mit dem Ausgleich, als ich Philos Ecke per Kopf einnetzte (43.).

Die Ansage, spielerisch mehr über die Außen den Weg nach vorne zu suchen, konnten wir selten bis gar nicht umsetzen. Zu allem Überfluss legten wir uns das zweite Gegentor nach Timos misslungenem Abspiel quasi selbst ins Netz (52.). Kein Grund zur Panik, es blieb genügend Zeit. Und in der 66. Minute war Philo zur Stelle und glich zum 2:2 aus. Mehr ging nicht, weder für uns, noch für die TS – gerechtes Remis!

10:0 – Kollmar macht es zweistellig

Hut ab vor den Wristern! Trotz großer Personalnöte und deftiger zweistelliger Schlappen in den Vorwochen, stellte sich die Gut Heil-Reserve der sportlichen Herausforderung Kollmar/Neuendorf.

Aber wir zeigten an diesem Sonntagmittag (Anpfiff "High Noon"), dass wir  diszipliniert spielen können. Über fast 70 Prozent der Partie bestimmten wir, spielten konsequent nach vorne und ließen uns nicht von den Ergebnissen der Wrister gegen Horst und Itzehoe abbringen. Dabei passte es außerordentlich gut, dass Hendrik bereits nach drei Minuten zur Führung einnetzte. Anschließend lief nicht immer alles gut, aber unsere läuferische Überlegenheit und gute Spielanlage über die Außen münzten wir bis zur Pause in weitere Treffer um. Drei Mal die Meise und das Premieren-Tor von Sven standen zu Buche. Leerlauf gab es dann nach Wiederanpfiff. Aber ab der 70. Minute ging es dann noch einmal rund. Meise, Dirk – ebenfalls mit Premierentreffer –, René, Philo und Lennart mit dem abschließenden 17-Meter-Hammer zum 10:0 ließen die Wrist-Fahrt absolut gelingen.

6:0 – Klare Verhältnisse in Kollmar

Vor heimischer Flutlicht-Kulisse läuft es einfach rund! In direkter Deichnähe lieferten wir gegen die Peissener Reserve keine Glanzleistung, aber ein überzeugendes Spiel ab, in dem wir gleich ein halbes Dutzend Treffer markierten.

Etwas zäh startete die Partie, doch mehr und mehr fanden wir ins Spiel, und spätestens als Philo das 1:0 erzielte (28.), waren wir voll da. Christopher und Hendrik sorgten vor der Pause für die Vorentscheidung. Nach Wiederanpfiff brauchten wir trotz Überzahl – ein Gäste-Akteur sah Gelb-Rot – zwar einige Zeit, um wieder etwas mehr Struktur in unsere Angriffe zu bekommen, aber mit Chris' zweitem Treffer läuteten wir noch einmal eine starke Phase ein, die mit meinem 5:0 und Chris' Elfmeter zum 6:0 auch Zählbares hervorbrachte.

Unglückliches Ende am Lehmwold

Der TSV-Krankenstand vor dem Gastspiel am altehrwürdigen Itzehoer Lehmwold nahm besorgniserregende Züge an. Aber dank einiger alter Recken wie Marcus und Dennis sowie Henning und Hendrik, die mit in den Kader rückten, konnten zwölf Kollmaraner Mohikaner die Auswärtsfahrt antreten. Dazu feierte Florian  seine Premiere im TSV-Tor, und die angeschlagenen Christopher und Max bissen auf die Zähne. Was wir dann ablieferten, war aller Ehren wert. Insbesondere in der ersten Hälfte waren wir ebenbürtig, verteidigten gut und erspielten uns sogar einige Chancen. Dass wir mit 0:1 zur Pause zurücklagen, war wirklich schade.

Nach Wiederanpfiff nahmen die Offensivaktionen der Hausherren zu, aber mit einem Konter über Henning, der zum 1:1 abschloss, hatten wir die richitge Antwort parat. Die Itzehoer drückten anschließend noch einmal auf den Offensiv-Knopf, blieben aber erfolglos...bis kurz vor Schluss doch noch der Ball den Weg ins Netz fand. Das abschließende 3:1, dem eine von vielen haarsträubenden Entscheidungen des Unparteiischen (die meisten davon nicht gegen uns) vorausgegangen war, war nicht mehr wichtig. Auf unsere Leistung konnten wir dennoch stolz sein.

Der Derby-Sieger heißt Kollmar

Nicht der Nebel von Avalon, sondern der Elbmarschen sorgte während des Derbys zwischen dem VfB Glückstadt und Kollmar für teilweise extreme Sichtverhältnisse. Dabei behielten wir zumeist den besseren Durchblick und nutzen die "klaren" Phasen, um unsere Treffer zu erzielen. So stocherte meine Wenigkeit aus dem Gewühl heraus den Ball aus Nahdistanz zum 1:0 über die Linie (7.). Anschließend zeigte Jannes – in seinem vorerst letzten Spiel – ansehnlichere Abschlussqualitäten, als er aus 18 Metern das Leder unten links im Tor versenkte (13.). Fortan wurde das Spiel zunehmend zerfahrener, der Nebel dichter.

Erst nach der Pause klarte es wieder für 20 Minuten auf, und wir konnten einige Angriffe vor das VfB-Tor vortragen. Bei einem dieser Versuche wurde Christopher im 16er gelegt...den Strafstoß versenkte ich ungefährdet zum 3:0 (70.). Nur zwei Minuten später war es Lennart, der mit seinem Schuss ins linke, untere Eck für klare Verhältnisse sorgte. Zum zählbaren Abschluss setzte Jannes eine scharfe Flanke von rechts an den kurzen Pfosten, den ich per Bauch im kurzen Eck versenkte (75.). Anschließend gelang weniger, aber das war angesichts des wieder zunehmenden Nebels nicht ganz so tragisch. Tjark hielt bei seiner Premiere im TSV-Tor die Null "fest", dazu eine tolle Kulisse - alles gut! Nein, .... nicht alles gut: Kai fällt mit Muskelfaserriss aus, und mit Marcel und Max stehen zwei weitere Spieler auf der Kippe. Zudem fehlt uns Cüneyt. Aber...dann rücken wir noch etwas mehr zusammen – nächste Woche geht's zum ISV!

 

Aufstellung: Tjark - Timo, Kai, Rene - Christopher, Marcel (22. Sven), Jannes, Mattis (20. Henning), Philo - Lennart, Mario (75. Dirk)

Erster Auswärtssieg – 3:2 in Beidenfleth

Bei allerbestem Fußballwetter eiferten wir unserem ersten Auswärtssieg in Beidenfleth entgegen. Ohne etatmäßigen Torwart – Rene (Muskelfaserriss), Karsten (keen Tied) und Tjark (keine Freigabe) – stelle sich Cüynet freiwillig in den Dienst der Mannschaft und machte seinen Job im Kasten des TSV hervorragend!

Sofort mit Spielbeginn nahm der TSV das Heft in die Hand und überzeugte spielerisch gegen die zunächst überforderten Gäste. Chance um Chance wurde herausgespielt und nach toller Einzelleistung von Philo in der 7. Minute war es dann soweit. Er erlief einem langen Ball an der Außenlinie, spielte gleich nochmal zwei Gegner aus und jagte in Anschluss eine harte flache Flanke durch den 5 Meterraum, wo am langen Pfosten Mario nur noch einschieben brauchte.

In der 23. Minute war es erneut Philo, der nach einem schönen Anspiel von Chris nur durch ein Foul im Strafraum zu stoppen war. Den fälligen Elfmeter verwandelte Chris sicher zum 2:0. Doch damit nicht genug, nach einem Anspiel im Strafraum, lupft Philo den Ball über einen Abwehrspieler und konnte sich aus 5 Metern die Ecke aussuchen. Doch Philo ging auf Nummer sicher und wartete bis der Torwart ihm den „Tunnel“ anbot. Rums und 3:0 für Kollmar nach 27.Minuten! Auch danach lag das 4:0 mehrfach in der Luft, aber mit der ersten dicken Chance gelang Beidenfleth das 3:1, wobei Timo, Max und Kai dem Stürmer Geleitschutz gewährten ;) .

Mit Beginn der 2.Halbzeit kam dann ein Bruch in unser Spiel. Durch viele unnötige Fehlpässe bauten wir den Gegner auf, der nun immer mutiger wurde. Doch zum Glück konnten die Beidenflether ihre Chancen allesamt nicht nutzen und kamen nur in der 90.Minute noch durch einen Handelfmeter zum 3:2 Anschlusstreffer.

Dank auch an Volker, der sich als 13-zehnter Mann zur Verfügung gestellt, aber auf seinen Einsatz verzichtet hatte.

Mit drei Erfolgen aus vier Spielen kann man vorerst sehr zufrieden sein. Am Freitagabend gegen VFB Glückstadt II. soll der nächste Heimsieg folgen. (Glissi)

Aufstellung: Cüynet, Kai, Rene, Timo (80. Sven), Marcel, Jannes, Max, Sven( 46. Lennart), Chris, Mario, Philo Gelbe Karten: Jannes, Max

Magischer Abend in Kollmar

TSV dreht 2:5-Rückstand in 6:5-Sieg!

Freitagabend-Flutlicht-dies sollten die Zutaten für einen formidablen Fußballkick im Werner Sommer-Superdome sein. Dabei fängt das Spiel gegen den MTSV Hohenwestedt III denkbar schlecht an. Die Gäste dominieren klar die erste halbe Stunde und lassen dem 0:1 aus der 10. Min. das 0:2 in der 30. Min. folgen. Der TSV wirkt in dieser Phase defensiv desorientiert, dennoch kann Meise postwendend in der 31. Minute den 1:2 Anschlusstreffer erzielen. Das ist der Weckruf zu einem kuriosen Spielverlauf, der noch lange in den Herzen der TSV-Anhängerschaft hängen bleiben wird. In der 39. Min. netzt Max mit einem "strammen Hammer" zum Ausgleich ein. Kollmar nun klar verbessert, aber hinten weiter leichtsinnig. Die Folge ist das 2:3 quasi mit dem Halbzeitgong.

Nach dem Wechsel setzt der TSV zum wahren Sturmlauf auf das Gästetor an, aber aus mehreren Großchancen  heraus bleibt der  zählbare Erfolg zunächst aus. Wie es dann so ist, kontert der MTSV zweimal und schraubt den Zwischenstand  in der 63. Min. auf 2:5! Die Stimmung scheint nun so düster wie die Flutlichtmasten – aber wie schon erwähnt folgt ein furioser TSV-Wirbel, der an legendäre Europacupspiele von Werder Bremen ( für die über 40jährigen) erinnerte!

Der spielerisch und auch verbal sehr agile Cüneyt trifft zum 3:5 in der 65. Min.  Kollmar jetzt weiter am Drücker, die Gäste aus Hohenwestedt wirken nun völlig k.o.  Ecke Kollmar, Marci schweißt einen Volleyhammer zum 4:5 (75. Min) ein. Der TSV im Rausch. Butterweiche Flanke Glissi auf den 2. Pfosten, die Meise steht goldrichtig und köpft gegen die Laufrichtung des Keepers zum umjubelten 5:5 Ausgleich (77. Min) in die Maschen!  Und weiter, immer weiter – Meise setzt sich im Sechzehner durch,  Foulspiel Keeper – Elfmeter für Kollmar! Chris verlädt den Tormann, schiebt locker links unten ein, 6:5 (82.min) für Kollmar – die Gegengerade bebt!! Die letzten nervenaufreibenden Minuten vergehen trotz zweier Großchancen des MTSV schadlos, um 21.21 Uhr Ortszeit geht ein denkwürdiger Abend zu Ende! Das war großes Kino!

Toschi

Zu wenig Einsatz: 1:2-Rückschlag in Krempe

Das war eindeutig zu wenig! Keiner von uns konnte beim Gastspiel in Krempe mit guter Leistung überzeugen. Dennoch wäre zumindest ein Punkt möglich gewesen. Doch nach einer 1:0-Halbzeitführung - mein Kopfball hatte den Weg ins Tor gefunden - waren wir nicht in der Lage, diesen Vorsprung zu verteidigen. Mit dem großen Platz konnten wir uns über die gesamten 90 Minuten nicht anfreunden, da spielerisch wenig zusammenlief. Zu allem Überfluss mussten wir dann auch noch auf Kochi im Tor verzichten. Cüneyt übernahm seinen Job, hatte beim Ausgleich sowie beim entscheidenden Siegtreffer der Hausherren kurz vor Schluss aber keine Abwehrchance. Schade!

Start nach Maß – 7:0 gegen die TS

Was für ein schöner Freitagabend! Der Regen störte nur kurzzeitig, ehe unsere Auftaktpartie in der D-Klasse bei trockener Witterung begann. Wir waren bereit, Matze hatte den Unterstand fest im Griff, Anpfiff!

Gegen die junge Schenefelder Truppe taten wir uns zunächst schwer, einige Male war es Karsten, der retten musste und seinen Kasten sauber hielt. Vor dem gegnerischen Tor fehlte dagegen zunächst das Glück, bis Max eine Hereingabe auf den Schenefelder Kasten brachte, den Ball nicht voll traf, aber zum 1:0 einnetzte (21.). Fortan ging  es etwas besser, doch Karsten musste nochmals klären, ehe Marcel per Foulelfmeter das 2:0 auf dem Fuß hatte....doch der Ball ging links am Tor vorbei (37.). Sieben Minuten später war der Fehlversuch vergessen, als Christopher in die Luft stieg und per Kopf das 2:0 erzielte.

Gleich nach der Pause erstickten wir alle Hoffnungen der Gäste im Keim. Erst flankte Max direkt zum 3:0 ins Netz (48.). Dann vollendete Jonas ein Familien-Zusammenspiel mit Sven zum 4:0 (64.). Christopher (82.) und meine Wenigkeit (68., 83.) machten den gelungenen Saisonauftakt perfekt.


Aufstellung: Karsten – Timo (62. René), Kai, Jannes – Marcel, Mattis (78. Dirk), Jonas, Max (62. Sven), Philo – Cüneyt (29. Christopher), Mario

Saisonstart gegen Schenefeld

"Alle an einem Strang!" - dieses Motto gilt für uns in dieser Spielzeit mehr denn je auch bei unserem Neustart in der Kreisklasse D. Die Personaldecke ist absolut dünn (wir freuen uns immer über weitere Verstärkungen), aber der Teamgeist top. Und in der Vorbereitung haben wir bereits gezeigt, dass durchaus Potenzial in unserer Mannschaft steckt. Umso mehr fiebern wir dem Saisonstart entgegen und freuen uns auf zahlreiche Zuschauer am


Freitag, 4. September, um 19.30 Uhr, wenn wir gegen die TS Schenefeld II auf dem Sportplatz in Kollmar antreten.

Pokal-Aus: Keine Chance gegen Wilster

Mehr als eine halbe Stunde haben wir dem Verbandsligisten einen tollen Kampf geboten, Kochi mit tollen Paraden einen Rückstand verhindert. Erst mit dem glücklichen Treffer zum 0:1 – vom Innenpfosten rollte der Ball über die Linie - brach Alemannia Wilster den Bann (37.) und legte noch vor der Pause nach (43.). In der zweiten Hälfte zeigten die Gäste uns dann den mehrfachen Klassenunterschied auf und legten uns sechs weitere Eier ins Nest. Mit 0:8 (0:2) im Pokal ausgescheiden, aber eine gute Einheit in der Vorbereitung absolviert. Stark präsentiert, Jungs!

Starker Pokal-Auftritt: 5:2 gegen Mehlbek

Das ist Balsam auf die geschundene KN-Seele. Nach dem freiwilligen Rückzug aus der Kreisklasse B in die Kreisklasse D zeigten wir gleich in der ersten Pokalrunde, dass wir in Kollmar und Neuendorf den Spaß am Fußball nicht verloren haben. Mit 5:2 (3:1) besiegten wir den ehemaligen B-Klassen-Konkurrenten Mehlbeker SV vor heimischer Kulisse. Eine überzeugende Leistung, die Lust auf mehr, aber auch Mut für die neue Spielzeit macht. Neuzugang Christopher traf ebenso wie Jonas doppelt, dazu ein Eigentor - da störte auch der zwischenzeitliche 0:1-Rückstand nicht.

Angesichts der dünnen Personallage freuen wir uns aber weiter über personelle Verstärkungen und hoffen, dass alle etablierten Kräfte am Ball bleiben bzw. nach Verletzungen wieder eingreifen. Die Vorbereitung läuft, die aktuellen Trainingstermine gibt es immer im Internet unter www.knochenfett.de und dazu auch die Ansprechpartner. Schaut vorbei, macht mit!